Ältere Beiträge

Von der Babyschale zum Sicherheitsgurt

Obwohl die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr bei Kindern in den letzten Jahren deutlich abnimmt, war 2013 die Zahl der Kinder, die in einen Unfall in einem PKW verwickelt waren, mit über 10.000 erheblich. Rückhaltesysteme für Kinder sind daher gesetzlich vorgeschrieben. Sie sind wirksam, wie die Abnahme der Todesfälle in der BRD belegen. Ein Zusammenhand zwischen Verwendung von Kinderrückhalte-vorrichtungen und der Entstehung von Wirbelsäulendeformitäten im Sinne von Haltungsschäden existieren nicht. Bei längeren Autofahrten sollten grundsätzlich, besonders beim Reisen mit Neugeborenen, genügend Pausen eingeplant werden. Detaillierte Informationen gibt es unter www.bzga.de oder http://www.kvw-mhm.de/images/download/pdf/Kaufanleitung%20Babyschale_Stand%2001_2016.pdf

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Wir informieren Sie gerne! Ihre Katrin Halstenberg und das Team Kinderheilkunde Kastanienhof

Quelle: Kinderärztliche Praxis 03/2017

Masern? Es gibt sie noch!

Masern gelten als eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen überhaupt und sind immer noch einer der wesentlichen Gründe für eine erhöhte Kindersterblichkeit in vielen Regionen der Welt. Durch die Masernimpfung konnte zwischen 2000 und 2013 die Zahl der Masern-Todesfälle um 15,6 Millionen (75%) vermindert werden. In Europa wollte die WHO Masern bis 2015 eliminieren. Dieses Ziel wurde u.a. durch Ausbrüche in Deutschland nicht erreicht.

Bringen Sie bitte die Impfpässe Ihrer Familie mit, wir prüfen dann, ob ausreichender Impfschutz vorhanden ist. Falls nicht – lassen Sie sich impfen, zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihres Babys!

Quelle: RKI, Epidemiologisches Bulletin 05/15

"Generation online - Wie gefährlich sind Facebook & Co?"

Bildungschance, Freizeitspaß, Kommunikation, Verdummungs- und Suchtpotential - vieles wird den neuen Medien nachgesagt.
Über Augenmaß und Selbststeuerung und was junge Menschen sonst noch im digitalen Zeitalter von Eltern und Pädagogen brauchen, informiert und diskutiert Georg Milzner, Dipl- Psych., Psychotherapeut, Autor des Buches
"Digitale Hysterie"
 
Die Veranstaltung im studio dumont könnte Sie interessieren:
Dienstag, 12. April 2016, 19:00 Uhr, studio dumont, Breite Str. 72. Der Eintritt ist frei
 

Petition zum Erhalt der Kinderkrankenpflege

Das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesfamilienministerium wollen die bislang eigenständigen Ausbildungen für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege durch eine bundesweit einheitliche dreijährige Ausbildung mit einem Abschluss zur „Pflegefachfrau“ und zum „Pflegefachmann“ ersetzen.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) unterstützen die Petition der Kinderkrankenschwester Monika Otto, die die Kinderkrankenpflege als eigenständiges Berufsbild erhalten will. „Der Beruf der Kinderkrankenschwester muss bleiben. Kranke Kinder haben ein Recht, so gut wie möglich medizinisch versorgt zu werden“, erklärte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach. Dazu gehöre auch eine Pflege, die sich an ihren Bedürfnissen ausrichtet. Eine Pflegekraft, die in ihrer Ausbildung hauptsächlich gelernt hat, alte Menschen zu betreuen, könne nicht plötzlich Frühgeborene, Kleinkinder oder auch Jugendliche kompetent pflegen.

Bitte unterstützen Sie die Petition (ID-Nr. 62564) mit Ihrer Unterschrift bis zum 25.1.2015 online (https://epetitonen.bundestag.de/petitionen) oder in den ausliegenden Listen in der Praxis.

Kindernotfallkurs

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Dieser banale Leitsatz gilt auch in der Notfallmedizin. Bei unserem Kindernotfallkurs lernen Sie, den praxisorientierten und erfolgreichen Umgang mit den häufigsten Notfallsituationen, die Sie in Ihrem Alltag antreffen können.
Der nächste Kurs findet am 24.10.2016 von ca. 11-13 Uhr in den Praxisräumen statt.
Es gibt noch freie Plätze! Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns.


Sehstörung im Kindesalter

Die Häufigkeit von Sehfehlern wird in einer aktuellen Studie mit 5,6% in Deutschland angegeben. 

Die Ursachen für einen Sehfehler sind vielfältig. In der sehr sensiblen Phase der Sehentwicklung bei Kindern entstehen die meisten Sehfehler. Und sie sind gerade im frühen Kindesalter schwer zu diagnostizieren.

Gleichzeitig gibt es in dieser Lebensphase den größten Erfolg durch eine rechtzeitige Behandlung. Deshalb spielen Kinderärzte bei der Erkennung von Sehfehlern eine entscheidende Rolle. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird, dem Alter des Kindes entsprechend, das Sehen getestet.

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind schlecht sieht oder schielt?
Wenden Sie sich an uns, wir beraten sie gerne.